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Der Baron an die Vicomteſſe.
Es ſind Fabeln! gnaͤdige Frau, nichts, als Fabeln! verlaſſen Sie ſich darauf. Ich war ſelbſt bei dem Grafen. Er hatte die ruhigſte Haltung von der Welt. Wir ſprachen lange und mit Lebhaftigkeit uͤber die gegenwaͤrtige Lage der Dinge. Anfangs hoͤrte er mit der Zuruͤckhaltung eines jungen Mannes, der dem Urtheil aͤlterer Perſonen nicht vorgreifen will, meinen Aeußerungen zu. Ich ſing ſchon an, ſo viel Ruhe an ihm zu tadeln, allein er be⸗ wahrt dieſe nur, um der innern Gluth deſto freiern Ausbruch zu geſtatten. Er ſieht die Sache, wie man uͤberhaupt bei ein und zwanzig Jahren ſieht, ein wenig allzuſehr auf die Spitze geſtellt. Doch verraͤth nichts an ihm, Doppel⸗ zuͤngigkeit und verſteckte Abſicht. Mit dieſem Weſen, dieſem Blick, der ſchwaͤrmeriſchen Or⸗ thodoxie, iſt man kein Abtruͤnniger!
Noch einmal, es ſind Fabeln! Das Licht im Souterrain, der graue Mantel, die ſpaͤten
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