Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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davon mit ins Leben, und kraͤnken die, welche uns unbefangen entgegentreten.

O! ſie hat ſo recht, Agnes! Aber was will ich machen? Mir iſt einmal nicht zu helfen! Ich bin unfaͤhig, den Sonderbaren Schleier, der mich wie eine Wolke umwickelt, von mir zu werfen. Sage mir, kann ſo etwas mit uns verwachſen?

Man glaubt allgemein, ich werde auf's neue krank werden. Zuweilen glaube ich es auch. Aber es iſt das nicht.

Ein junger Arzt aus Rouen, der meinet⸗ wegen befragt ward, rieth mir viel Bewegung an, das gewoͤhnliche Mittel gegen Seelenlei⸗ den. Ich mußte innerlich lachen, wie alles im Leben einer gewiſſen modernen Methode unter⸗ worfen wird, und die Natur ſich erdenklich in die Zeit ſchickt! denn wirklich geneſen die Leute im Bette und in der Luft, wenn ſie anders noch geneſen koͤnnen, je nachdem die augenblick⸗ liche Regel uͤber ſie beſtimmt.“

Ich werde wohl weder auf die eine, noch die andre Art geheilt, liebe Agnes, ob ich gleich

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