Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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es oft, aber es ging nicht! Die Finger werden zuletzt ſo ungelenk, wie die Zunge und die Seele!

Ach mein Gott, es giebt eine Region im Innern eines Jeden, wohin Einem doch nie⸗ mand, auch der liebſte Menſch, nicht mehr folgt. Dahin bin ich mit allen meinen Gedanken und Empfindungen gefluͤchtet! Wenn Du fragſt, ob mir dort wohl ſei? ſo antworte ich Dir, ja, und nein! Es iſt ſo lockend, einſam, im kleinem Na— chen, auf ſtiller Waſſerflaͤche zu wogen, aber wenn der ſchwankende Fuß die Erde wieder be⸗ tritt, dann drehet ſich dieſe mit uns im Kreiſe, wir ſind unfaͤhig die Richtung zu erkennen, die wir waͤhlen muͤſſen.

Die Großmutter trat neulich nach dem Mit⸗ tagseſſen zu mir ans Fenſter. Du traͤumſt beſtes Kind, ſagte ſie, indem ihre großen, hellen Au⸗ gen feſt auf mir lagen, Ach Cecilia, ſeufzte ſie, die Wehmuth iſt wie der Duft einer lauen Sommernacht! ſie umfließt uns mit dem Hauch einer andern Welt. Aber der ſchneidende Mor⸗ genſtrahl bleibt nicht aus. Wir nehmen die Kaͤlte