44— lehrt zu werden, und was ſie ſelbſt hinſichts des Fremden Gutes oder Boͤſes hierbei gethan habe? Da Magdelene trotz ihrer Umſichtigkeit und dem lebendigem Eindringen in fremde Verhaͤlt⸗ niſſe doch nur Bruchſtuͤcke und mehr Muth⸗ maßungen, als Thatſachen anzufuͤhren wußte, ſo moͤchte vielleicht die Zuſammenſtellung einzel⸗ ner Briefe in mannigfachen Zeitmomenten, wie von verſchiedenen Perſonen geſchrieben, ein deut⸗ licheres Licht uͤber die dunklen Verhaͤltniſſe bei⸗ der nachbarlichen Schloͤſſer werfen, und Ereig⸗ niſſe erklaͤren, welche von da mit Blitzesſchnelle das Geſchick, aller darin verwickelten Perſonen, in die unſeligſte Verwirrung hinnabriſſen.
III.
Cecilia an ihre Schweſter.
Meine Agnes, Dein liebes Herz zittert vor Freude, wenn endlich dieſe Zeilen bis zu Dir gelangen! Du glaubſt mich zu ſehen, mich wie⸗
ber zu Nähe! Naͤchte, und mit ſeln die Naum, die Sch M menden tige im leicht oder willig ten⸗ 30 li fortrol fuͤhrte gleiter, vor od in De mich,! auffalle D


