Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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Pſchnelle erſonen, 7n.

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— 45— ber zu haben, Du fuͤhlſt in jedem Wort meine Naͤhe! Aber beſtes Kind, wie viel Tage und Naͤchte, wie viel Meilen liegen zwiſchen Dir und mir, zwiſchen jetzt und dann! Wie wech⸗ ſeln die Augenblicke und welche Qual wird der Raum, wenn der Gedanke ihn durchfliegt, und die Sehnſucht zuruͤckbleiben muß!

Meine Reiſe mit dem galantem, zuvorkom⸗ menden Baron ging leidlich, wie das Gleichguͤl⸗ tige im Leben immer zu gehen pflegt, und viel⸗ leicht eben, weil es einerlei war, ob wir ſchnell oder langſam fuhren, bequeme Nachtquartiere, willige Poſtilione und ertraͤgliches Wetter hat⸗ ten, ſo fand ſich das alles von ſelbſt zuſammen. Ich ließ mich ohne Murren in meinem Wagen fortrollen, ſtieg ein, ſtieg aus, aß und trank, fuͤhrte die artigſte Converſation mit meinem Be⸗ gleiter, und achtete gleich wenig darauf, ob wir vor oder zuruͤck gingen. Du, liebe Agnes, warſt in Deinem Kloſter, Paris blieb eine Einoͤde fuͤr mich, wie ſollte mir die Leere der uͤbrigen Welt auffallen!

Du weißt, ich habe es mir zum Geſetz ge⸗