Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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was vor! Ich habe es lange gemerkt, aber ich ſpreche mit keinem Menſchen davon, als mit Dir, das kannſt Du mir glauben, liebe Apho⸗ diſe. Der alten Magdelene habe ich neulich nur ein ganz bischen erzaͤhlt, aber dem Herrn Je⸗ röme ſo gut als nichts, wie viel er mich auch nach dem Fremden im Schloſſe und dem gnaͤ⸗ digem Fraͤulein, der ich immer die Briefe hin⸗ tragen muß, fragen mochte. Hier ſtutzte der Kleine Schwaͤtzer doch einen Augenblick, ſahe ſeine neue Vertraute betroffen an, fiel ihr dann ungeſtuͤm um den Hals, und fuuͤſterte aͤngſtlich: Um Gottes Willen verrathe mich ja nicht! Du weist wohl, ſetzte er mit gewichtigem Tone hinzu, man muß niemals fremde Geheimniſſe ausplaudern.

Er haͤtte noch lange ſo fort ſchwatzen koͤn⸗ nen, ohne von dem bekuͤmmerten Maͤdchen un⸗ terbrochen zu werden. Dieſe weilte mit ihren Gedanken bei Iuliette, und erwog eben bei ſich, was, wenn jene dort bleibe, mit ihr ſelber wer⸗ den ſolle? Sie hatte nicht recht Luſt das Haͤus⸗

chen zu verlaſſen. So lange gewohnt, nur von