Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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Robert, der ſchon eine Weile, von ihr unbe⸗ merkt, auf der Schwelle geſeſſen, und die Haͤnd⸗ chen unter die Rockſchoͤße verſteckt hatte, weil ihn frohr, und Aphodiſe nicht auf ihn hoͤrte. Biſt Du es Kleiner? ſagte ſie, froh einem menſchlichem Auge zu begegnen, das ſich theil⸗ nehmend in ihren ſanften Thraͤnen ſpiegelte. Wie kommſt Du heute uͤber Feld armer Junge, ſetzte ſie hinzu. Es iſt ſo rauhe Luft und Du haſt ſo gut, als gar nichts an. Ach, erwiederte der Kleine vertraulich: ſiehſt Du Vater iſt nicht zu Hauſe, er iſt verreiſt, und dann iſt ſeine boͤſe Frau immer ſo ſchlimm. Sie mag mich nicht leiden, ſchilt immer mit mir, und hat mir angekuͤndigt, ſie werde auch uͤber kurz oder lang wieder in die weite Welt ziehen, und dann koͤnne ich ſehen, wo ich bleibe? Aphodiſe ſtreichelte ſeine Wangen, kuͤßte ihm die liebem, ruͤhrenden Augen, indem ſie troͤſtend bemerkte, der Vater werde wohl nicht allzuweit entfernt ſein, und gewiß bald wiederkommen. Allein Robert ſchuͤttelte unglaͤubig den Kopf. Du wirſt mal ſehen, ſagte er altklug, der hat

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