Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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auch nicht zu gehen. Was willſt Du, daß ich thue?

Jene ſah ihr unſchuldig in's Auge, und erwiederte nach ihrer beſten Ueberzeugung: ich glaube, daß Du dem guten Herrn Aubin folgen mußt, der Dir ſicher zu nichts Schaͤdlichem ra⸗ then kann. Gleichwohl liebe Schweſter, ſetzte ſie beſorgt hinzu, darf Dich meine Meinung nicht beſtimmen, Du mußt bei Dir uͤberlegen, was ſich mit Deiner Zufriedenheit zu meiſt ver⸗ traͤgt.

Auf allem Fall, unterbrach ſie Aubin hier, mag Iuliette einen Verſuch mit dem Auffent⸗ halt im Schloſſe machen. Ein oder zwei Tage Abweſenheit werden ihr ja ſagen, ob ſie eine laͤngere Trennung von dem veroͤdetem Vater⸗ hauſe ertragen kann oder nicht? Steht ihr doch alsdann der Ruͤckweg offen, und ſie hat um ſo viel an Friſche und Lebenskraft zugenommen.

Ja, ja, ſiel Aphodiſe freudig ein. Das meine arme Iuliette, darfſt Du nicht abſchlagen. Nicht wahr, das wenigſtens willſt Du thun?

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