Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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rer Bewegungen. Todtenſtille erfuͤllte das kleine Gemach. Man hoͤrte nichts, als die hohlen, oft in einander verſchlungenen Luftzuͤge der kranken, ungleich arbeitenden Bruſt. Jetzt ſtockten jene, um ſich in einen heftigen, erſchreckenden Ton aufzuloͤſen, der zwiſchen Schnarchen und Huſten ſchwankte. Alle fuhren zuſammen. Der feſt und kraͤftig gebildete Mann hob den Nacken in die Hoͤhe. Seine großen, aber regelmaͤßigen Zuͤge, belebten ſich, er ſuchte mit den umdaͤmmerten Augen die armen, verwaiſten Kinder. Alle Faͤ⸗ higkeiten der Seele kehrten ihm noch einmal zu⸗ ruͤck. Sein Gedaͤchtniß war ihm ganz treu. Er fragte nach Juliette, und foderte von ihr zu trinken. Als ſie ihm drauf mit zitternden Haͤn⸗ den den Becher reichte, und zu ſeiner Erleichte⸗ rung den andern Arm ſanft um ſeinen Hals ſchlang, ſahe er ſie recht feſt an, nickte mit dem Kopf und blieb einige Secunden, wie in ihrem Anſchauen verloren,ohne zu trinken, in der vor⸗ gebeugten Stellung. Es lag in dieſem Augen⸗ blick eine feine Zaͤrtlichkeit in ſeinen Minen, die zugleich ein Lob der Schoͤnheit und der in⸗

nigen, Seine Huͤl ihrigen. Becher, leiſe danke. Kiſſen gen, e genehm lächelte weiß? Den gnac, Kind, ſchts/ und er H und m langen bejahen Laßt e er vor