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melter fort, ſo wißt Ihr noch gar nicht, daß das arme Maͤdchen, ſeit ſie die ſchwere Arbeit fuͤr den Vater uͤbernommen, und Ruhe und Schlaf daran geſetzt hat, aus Uebermaaß der Anſtrengung von Zeit zu Zeit von einer Star⸗ ſucht befallen iſt, die ſie unbeweglich auf einem Fleck feſthaͤlt, ſo daß ſie weit uͤber die Zeit aus⸗ bleibt? und ich ſie oftmals erſt am Morgen druͤben auf der Klippe ausgeſtreckt, und wie einer Todten gleich ſchlafend wiederfinde?
Poſſen! lachte Magdelene halb unwillig, halb von der Leichtglaͤubigkeit der Schweſter be⸗ wegt. Poſſen! Aphodiſe! Warum, wenn es ſo iſt, laßt Ihr denn die Traͤumerin nach wie vor gewaͤhren?
Warum? erwiederte jene in gutmuͤthiger Einfalt, wer ſoll ſie denn zuruͤckhalten? der Vater liegt huͤlflos da, ich vermag nichts gegen ihre Thraͤnen, und denke ich ſie durch Gruͤnde und Bitten zu gewinnen, ſo ſtuͤrzt ſie mir zu Fuͤßen, umklammert meine Knie, und beſchwoͤrt mich, ſie zu den Truͤmmern gehen zu laſſen, wo ſie einſt einen Traum gehabt habe, der ihr großes


