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Jener war indeß, von einer Magd gefuͤhrt, zu Gabrielen an das Bett getreten. Sie lag in demſelben, und ſchlief ſo feſt, daß ſie erſt nach mehrmaligem Anrufen, die Augen auf⸗ ſchlug.
Weiß wie ein Tuch, als ſei alles Blut aus ihren Adern gewichen, hoͤrt ſie nun aus dem Munde des Arztes, was ſie nur durch ein Wunder bei der großen Naͤhe der Gemaͤcher, uͤberhoͤrt haben konnte.
Kommen Sie jetzt, ſagte der ernſt und forſchend neben ihr Stehende. Sie, am we⸗
nigſten, duͤrfen ſich dem Anblick, noch der Pflicht entziehen wollen, welche Ihr Verhaͤltniß Ihnen in dieſem Augenblicke auflegt, fuͤgte er beſtimmt hinzu.
Gabrielens Lippen bebten, die Zaͤhne ſchlugen im heftigſtem Froſte zuſammen. Sie konnte nicht ein Wort ſagen, Durch Zeichen gab ſie zu verſtehen, daß ſie ſogleich folgen werde.


