Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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chen verdient es um Dich, oder auch nicht! Denn man ſagt, ſie werde heirathen, einen jungen, reichen Burſchen, der die Wirthſchaft in der Dohle annimmt und die Mutter, die Wittwe ward, und nicht aus, noch ein weiß, zur Hand geht.

Siehſt Du, untroͤſtlich iſt keine. Aber huͤbſch bleibt ſie doch, und wenn ich ihr von Dir ſpreche, ſo hat ihr Geſichtchen einen kleinen weinerlichen Ausdruck, der ihr gar zu gut ſteht!

Lebewohl! Die lange Epiſtel verdient we⸗ nigſtens, daß Du ſie muͤndlich beantworteſt.“

Bodo ging mit erhitzten Wangen, und ſchlagendem Herzen im Zimmer auf und ab.

Vor ihm her ſchwebten Franzisca und Ga⸗ briele, die junge, ungluͤckliche Prinzeß, der Grieche Guido und der Suͤnder Jonas. Wie in einen Abgrund von Ahndungen und Erinne⸗ rungen ſah er hinein. Alle Gefuͤhle ſchienen zugleich in ihm angeſchlagen. Er war in einer wilden, fieberhaften Stimmung. Da klopfte es kurz und raſch an ſeine Thuͤr. Er behielt nicht