— 39— wahr zu werden, fiel hier mit einer Bemerkung ein, welche ſpaͤterhin ſeine Uneigennuͤtzigkeit beglaubigen ſollte. Nun, ich denke, ſagte er, wir uͤberlaſſen den Vetter auch hierin ganz ſeiner eignen Entſcheidung. Mein Gott, was hat es denn fuͤr Noth mit einem huͤbſchen, reichen jungen Mann dem die Welt offen ſteht! Sorgen Sie doch fuͤr den nicht Fraͤulein Tante. Laſſen Sie den nur machen. Er iſt kein ſolcher Neuling wie ſie glauben, denn daß es huͤbſche Maͤdchen in der Welt giebt, weiß er auf ein Haar.
Ich hoffe, Herr von Oberwalden, entgeg⸗ nete Veronika trocken, Sie verſtehen unter die⸗ ſen Bekanntſchaften nur ſolche, von denen es anſtaͤndig iſt, in meiner Gegenwart zu reden. Ich aber, ſetzte ſie eilig hinzu, meinte hier nicht ſo wohl die Zerſtreuung voruͤberge⸗ henden Wohlgefallens, als die ſanfte Beglei⸗ tung eines mitempfindenden, zaͤrtlichen Her⸗ zens, eines Herzens.—
Wie das meiner Mutter war? unterbrach ſie der Juͤngling leiſe, mit ſcheinbarer Unab⸗
ſchtlchkei vor der S gelaſſen hi lange mei dem Vortte
mir viellet dem, was anbetriff, verwoͤhnt/ einem thor wohl iſt bleiben ka Der den Roch Schuͤßen Blick au kaum. ſchloſſen dem Lebe Hoh ſen! R Fre ſonſt viel


