/ lag hließen
er doch Treiben
ganze geſtellt. lich in
hoͤruck zchen,
ihren jederte
Zeit
— 3⸗— zu Zeit dicht an des Fraͤuleins Stuhl voruͤber, und ſie leiſe und freudig anſtoßend, fluͤſterte er unter erkuͤnſteltem Huſten: Er beißt an! er beißt an! Nur zu! nur nicht abgelaſſen!
Veronika bog ſich nach ſolchem begeiſtern⸗ dem Zuruf, ein wenig mehr vor, ſtemmte die kleinen Fuͤße hoch gegen die ſchraͤg aufſtei⸗ gende Fußbank, ſchlang beide Arme ineinander, und ſie auf den Knieen ruhen laſſend, lehnte ſie, die behende Laſt ihres feinen, hagern Koͤr⸗ pers, ganz nach vorne gebeugt, dagegen, indem ſie fortfuhr: Denn das ſieh'ſt Du wohl ein
Bodo, ſo wird es nicht immer bleiben. Deine Unabhaͤnglichkeit, das gnuͤgende Gefuͤhl nur
Dir ſelbſt anzugehoͤren, das Recht der Muͤndig—
keit ſo jung erlangt zu haben, alles was jetzt
dem jugendlichen Eigenwillen ſchmeichelt,. wird
Dir nicht immer neu bleiben. Es ſtumpfen
ſich Schmerz und Freude mit gleicher, unbe⸗
greiflicher Schnelle ab, Du wirſt etwas Anders wollen.—
Um Bodos Lippen ſchwebte ein liſtiges, hoͤhnendes Laͤcheln. Der Freiherr, ohne es ge⸗


