Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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chteten ſte kam etwas ſie ſich laͤſtigen

Einver⸗

in An⸗ an ihr mener ge fuͤr uf ihn ng zu⸗

An ihr lag es auch wahrlich nicht, daß ein

Andrer, als er auf Schloß Hohenried befehligte, und wenn das Mißlingen dieſes Planes jetzt unab⸗ laͤßige Dehmuͤthigung fuͤr beide herbeifuͤhrte, der Kaltſinn des Grafen, ſo wie der Tadel mancher Andersgeſinnten zu uͤberwinden war, ſo kettete grade dies die Verbuͤndeten nur feſter anein⸗ ander, und duͤnkte ihnen ein Sporn, ſich vor ſich ſelber auf irgend paßliche Weiſe wiederher⸗ zuſtellen.

Veronikas arbeitender Verſtand ruhete uͤberall ſchwer. Hier am Wenigſten. Sie ſchlang gern die Faͤdchen ineinander, die zwi⸗ ſchen ihren behenden Fingern ſpielten, und riß der eine entzwei ſo faßte ſie eilig den naͤchſten, das Netz zuſammenzuhalten.

Mit klopfendem Herzen berechnete ſie ohnlaͤngſt im Calender, daß am kommenden Weinachtsabend die kleine Hermine, des Frei⸗ herrn aͤlteſtes Toͤchterchen, ihr funfzehntes Jahr erreiche, und wenn gleich noch allzu klein und unentwickelt, um ſie jetzt ſchon zu verheirathen, doch weit genug im Alter vorgeruͤckt ſei, um

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