— 7— Laune hineinhetzten, wundern ſich nun daruͤber, ſtecken die Koͤpfe zuſammen, thun ſchuͤchtern, und vergelten mir's durch heimliches Getraͤtſch und boͤſen Leimund.
Du wirſt ſagen: das kommt davon, wenn man ſich uͤberfliegt und eine enge Welt mit großen Gedanken auszufuͤllen meint! Wozu ſich mit Dingen befaſſen, denen man nicht gewach⸗ ſen iſt? Genuͤgt es nicht, Recht behalten und ein Erbe in Beſitz genommen zu haben, das Andre uns ſtreitig machten? muß man ſich nun hinein verlieren? und den kleinen Wirkungskreis fuͤr den einzigen Schauplatz junger Thatkraft halten?
Geſtehe, Werner, daß ich Dich kenne, wenn ich Dir ſo aus der Seele ſpreche! Du magſt gern hofmeiſtern und Dich ſtellen, als habe kein Andrer kluge Gedanken, als Auch haͤlſt Du auf mich, und wenn Dir g manches in mir toll und unzuſammenhaͤngend erſcheint, ſo machſt Du doch damit am liebſten vor der Welt Parade. Du nennſt es dann geniale Bizarrerie


