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derſteht meiner Natur durchaus. Nein, glaube mir, ich hatte Gruͤnde zu dem Allen.“
Du lachſt, und denkſt an die Wirthstochter⸗
aus der ſchwarzen Dohle.— Es iſt wahr, das Maͤdchen liegt mir am Herzen. Sie hatte mir es wie angethan. Ich werde mir noch lange ihretwegen Vorwuͤrfe zu machen haben. Ach Gott! ſie liebt mich ſo wahr ſo uneigennuͤtzig, ſo ganz aus warmer Seele, indeß ich einſam und ausgeſtoßen, verkannt und verlaͤſtert an den Pforten meines Eigenthums umherſchlich und kaum ein treues Herz dort mein nennen konnte.
Wahrhaftig Werner, dieſe arme, kleine Gabriele!— Aber was hilft es! ich bin nun auf Schloß Hohenried, und ſie?— Ich fragte mich das doch oͤfter, als ich es ehemals glaubte. Iſt das Leben ſo conſequent? und iſt ein Faͤdgen im Scherz geſponnen, ſtark genn ſend ernſte Gedanken daran zu reihen?
Du weißt ſo viel von mir als Du brauchſt um das Folgende zu verſtehen. Ich bin, trotz Vettern und Muhmen, im Beſitz des vaͤterlichen


