— 274— fert der Schreckenfels ein treues Bild von ei⸗
ner Schweizergegend. Man kann ſich Felſen
nicht wilder und romantiſcher denken, wie ſie ſich hier dem Auge darſtellen. Man mußte nur, wie wir, geſaͤttigt ſeyn, um in dem ſchauer⸗ lich ſchoͤnen Anblick der Schluͤchte und Ab⸗ gruͤnde, der Waͤlder und Felſen, und der uͤber Klippen hinrauſchenden Waldbaͤche, nicht zu ſchwelgen, ſondern ruhig zu bleiben.
Endlich beſuchte ich noch mit St**x, der
mit ſeiner Wanderung durch den Harz übrigens
noch lange nicht zu Ende war, die ungefaͤhr eine halbe Stunde von Ruͤbland entfernte Mar⸗
mormuͤhle, deren Mechanismus, ſo wie
die ſtufenweiſe Bearbeitung des Marmors auf dem Schneide⸗, Saͤge⸗ und Schleifwerk ſo intereſſant iſt, daß kein Reiſender es bereuen duͤrfte, die Muͤhle beſucht zu haben.
Der Marmor, der hier gegraben wird, iſt kein pariſcher, noch karrariſcher, ſondern man⸗ nigfach ſchattirt, und eignet ſich am Beſten zu Tiſchplatten. Man findet auch in ſeiner Naͤhe den ſogenannten Erbſen⸗ und Linſenſtein, zwei ſonderbar geformte Steine, die aus einem verſteinerten Haufen obiger Huͤlſenfruͤchte zu beſtehen ſcheinen. In dem Marmor ſelbſt fin⸗
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