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Bode, und der Eingang derſelben, zu dem ein ſich hmaufwindender Fußſteig fuͤhrt, etwa hundert und vierzig Fuß uͤber der Bode. Ich zog ein Bergmannskleid an, d. h. ich warf ei⸗ nen blauen leinenen Mantel uͤber und folgte mit klopfendem Herzen dem Fuͤhrer, der zu⸗ gleich Beſitzer der Hoͤhle iſt. Er nahm eine alte Zither mit, deren Toͤne in dieſen unterir⸗ diſchen Kammern eben ſo ſchauervoll, als wun⸗
derbar wiederhallen. Der Eingang iſt ernſt
und feierlich. Man glaubt in die Unterwelt zu treten und nimmt Abſchied vom Leben.
Bald verſchwindet das Tageslicht und nur die
zu erloͤſchen drohende Lampe fuͤhrt den unſi⸗ chern Fuß weiter. Die erſte Hoͤhle iſt die be⸗ deutendſte und ſchauerlichſte. Wilde Felswaͤnde mit grottesken Figuren bedeckt, ſtellen ſich in
der ſparſamen Beleuchtung zauberiſch dar. Der
Tuff⸗ oder Tropfſtein ſickert durch die ewig feuchten Wände herab, verſteint ſich dann und bildet Orgeln, betende Moͤnche, den Heiland am Kreuze, Altäͤre, Kanzeln und Särge, wie in getriebener Arbeit. Der Eindruck, den dies ſinnvolle Spiel der bildenden Natur macht,
iſt unbeſchreiblich hehr und feierlich. Man ſteht in einer verwitterten Kapelle. Alle dieee
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um in ihne zu ſehen
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