Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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Ich hatte mir fuͤr den letzten Tag viel auf⸗ gehoben, die Biels⸗ und Baumanns⸗ hoͤhle. Beide liegen nicht weit von einander bei dem Dorfe Nuͤbeland(eigentlich Raub⸗ land) in einer wilden Felſengruppe, ſuͤdoͤſtlich vom Brocken, zwei Stunden von Blanken⸗ burg und eben ſo weit von Haſſelfelde ent⸗ fernt. Der Weg dahin fuͤhrt faſt immer durch Gehoͤlz und wird immer abwechſelnder, je naͤher man dieſen Wundern der Natur kommt. Ohne Fuͤhrer findet man nicht hin.

Das Dorf Ruͤbeland hat eine finſtre, unheimliche Lage, an dem Ufer der Bode, in einer engen Schlucht, rings von himmelhohen Felſen umgeben, die mit den dunklen Tannen,

womit ſie bewachſen ſind, jeden Sonnenſtrahl

von dem ſchwarz geraͤuchertem Dorſe abhalten. Das Schauerliche dieſes Ortes wird durch das einfoͤrmige Gepoche des hier liegenden Eiſen⸗ hammers, durch das dumpfe Geraͤuſch der ge⸗ waltigen Raͤder, die den Hammer bewegen, ſo erhoͤht, daß die zum Beſuch der Hoͤhlen er⸗ forderliche Stimmung nicht ausbleiben kann.

Ich beſchloß, zuerſt die Baumannshoͤhle zu befahren. Sie liegt am linken Ufer der