Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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ten in den Brennpunkt ſeines Lebens geſtellt hatte. Doch— er brach an dieſer letzte Tag, wie ich ihn auch zuruͤckhalten wollte, und er iſt verſchwunden, wie all die andern ſchoͤnen Tage, die ich als Steine zu dem feuerfeſten Gewoͤlbe meines Lebens ſammelte, wovon der letzte Tag den Schlußſtein gab. Die trockne Wirklichkeit iſt wiedergekehrt mit dem Gemuͤſe, das ich als kluger Haushalter und ſparſamer Wirth in jenem Gewoͤlbe aufhaͤufe, um es vor dem Erfrieren zu ſichern, und was ich damals als Luſtſchloß meiner Phantaſien aufgefuͤhrt, und hineinſtellte in das niedre Leben, um es dadurch zu beſeelen; was ich damals, reich wie ein Koͤnig und verſchwenderiſch wie ein Gott, zum Prunkzimmer meiner Seele erhob, mit Himmelsbildern ausgeſchmuͤckt— das iſt im Lauf der Jahre zum Speicher geworden, aus dem ich bei der Armuth des Lebens zehren muß. Ach! und ſo mag es wohl Vielen ge⸗ gangen ſeyn. Das Jugendleben wird dem Manne zum Eiland, an deſſen blumigen, gruͤ⸗ nen Ufern er nicht mehr landen darf. Den einzigen Troſt hat er, daß die Haine, die er

dort angelegt, mit ihren Kronen den Hin mel

beruͤhren, den er einſt ewig ſein nennen ſoll.

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