Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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— 259— liegen. Wo ſich aber der Herr offenbart, da

iſt auch der Boͤſe nicht weit. In flachen, ſan⸗

digen Gegenden, in dem ewigen Einerlei, zeich⸗ nen Beide nur fluͤchtige Spuren, daher glaubt man dort zwar an den Teufel nicht, aber auch nicht recht an Gott, wenn man auch al⸗ lenfalls weiß, daß er da ſey und die Welt re⸗ giere. Statt des Aberglaubens hier, herrſcht dort der austrocknende Unglaube.

Ueber Stiege, einem unbedeutenden Flek⸗ ken, wo man ebenfalls Ruinen eines Raub⸗ ſchloſſes findet, kam ich gegen Abend in Haſſel⸗ felde an, nachdem ich in Guͤntersberg einige Ruhe genoſſen und mich darauf in dem dicken Walde zum Erſtenmal recht gruͤndlich verirrt hatte.

Den folgenden Tag, den letzten auf dem Harze, erwartete ich ungeduldig,(denn es draͤngte mich, die Harzhoͤhlen zu ſehen,) und doch zoͤgernd. Die abwechſelndſten Gefuͤhle be⸗ meiſterten ſich meiner. Ich ſollte ihm Lebe⸗ wohl ſagen, der mir einen Blick in eine andre

Welt zu werfen vergoͤnnt, der den Bettler ſo

reich gemacht, den Durſtigen gelabt, den Kal⸗