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ger Oſtwind wehte, alle Baͤume waren wie mit Zucker kandirt, große Eisflaͤchen boten ſich auf den Wieſen bei der Stadt dem Auge dar, und wohin man blickte, bemerkte man Hecken, Graͤben, Zaͤune, Mauern, einzeln liegende Hoͤfe, und hinter der Stadt einen maͤßigen dich⸗ ten Buſch, der von den Franzoſen beſetzt war. Das war das Schlachtfeld, auf dem wir heute bluten ſollten.„Wehe dem Ungluͤcklichen,“ dachte ich,„der bei dieſer Kaͤlte verwundet
niederſtuͤrzt. Waͤnſchenswerther iſt heute der
Tod, als eine geringe Verletzung.“
Der Feind hatte ſehr bedeutende Streit⸗ kräͤfte entwickelt, ſowohl an Infanterie als Ar⸗ tillerie. Reiterei konnte bei dieſem Terrain we⸗ nig oder gar nicht gebraucht werden, denn eine einzige große Kunſtſtraße fuͤhrte durch die Stadt, auf der ſich natuͤrlich keine Reiterei entwickeln konnte. Dieſe Straße war mit feindlichen Bat⸗ terien beſetzt. Alles kam hier auf ein wohl⸗ gerichtetes Schuͤtzenfeuer an. Eben daher aber zog ſich das Gefecht auch ſehr in die Laͤnge, weil die Feinde in dieſer Art zu kämpfen mehr Gewandheit beſitzen, als die Deutſchen. Nach und nach kamen alle Reſerven in's Feuer, weil


