Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

25 vollgepfropften Qüartieren in's Freie. Es war eine ſehr unfreundliche Winternacht. Sturm und Schneegeſtoͤber vermehrten die Dunkelheit derſelben, und gedankenlos ſchritten wir, vor Kaͤlte zitternd, vorwaͤrts. Dann hielten wir ſtill. Mehrere Regimenter, Infanterie und Kavallerie, zogen mit Geſchuͤtz voruͤber. Wir hatten alſo fuͤr heute den Nachtrab. Recht lang wurde uns dieſer Stillſtand, der wohl anderthalb Stunden dauerte, waͤhrend daß wir faſt einſchneiten und vergeblich uns zu erwaͤr⸗ men ſuchten, da wir zumal ohne Fruͤhſtuͤck ab⸗ gezogen waren; denn der Aufbruch geſchah ploͤtzlich. Endlich gegen vier Uhr eilten wir dem Feinde entgegen, dee bei dem offnen Flek⸗ ken Hogſtraaten in einer ſehr feſten Stellung ſtand und Antwerpen im Ruͤcken hatte. Un⸗ ſere Diviſion, die den linken Fluͤgel ausmachte, hatte den Hauptangriff, waͤhrend die andern Diviſionen mehr beobachteten, als ſich mit dem Feinde einließen. Kaum brach der Tag an, ſo begann das Schuͤtzenfeuer auf allen Punkten ſehr lebhaft. Wir fanden die Unſri⸗ gen ſchon in voller Arbeit, als wir um neun Uhr dem Staͤdtchen uns naͤherten. Der Him⸗ mel hatte ſich aufgeklaͤrt, ein ſchneidender eiſi⸗