Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſegneten Brabant aufbrachen. Selbſt die Wege trugen das Ihrige dazu bei, uns den Aufent⸗ halt in dem Nebel⸗ und Torflande zu verlei⸗ den. Sie winden ſich in unzaͤhligen Kruͤm⸗ mungen von einem Ort zum andern, und be⸗ ſtehen bekanntlich aus Daͤmmen, die uͤber Suͤmpfe und Wieſen fuͤhren. Sieht man auch ſchon am Morgen ſein Ziel hell und deutlich vor ſich, ſo ſchmeichelt man ſich doch vergeblich, es bald zu erreichen. Bald ſieht man es links, bald rechts, und neckend ſcheint es ſich zu naͤhern und zu entfernen. Vor allem aber beſchwerte uns das dortige feuchte, nebelige Klima. Meh⸗ rere Hunderte von uns bekamen Augenentzuͤn⸗ dungen und erblindeten, oder den Scharbock und andere Uebel, denen Manche durch Ta⸗ backkauen vorbeugten, eins der graͤßlichen Verwahrungsmittel roher Matroſen.

Gegen die Mitte des Januars brachen wir uns nach Brabant zu die Bahn. General Maiſon ruͤckte uns von Antwerpen aus ent⸗ gegen, uns dieſelbe zu verſchließen. So kam es denn ganz unerwartet am 11. Januar zur Schlacht bei Hogſtraaten. Fruͤh um zwei Uhr ſchlugen ploͤtzlich die Trommeln, die Hoͤr⸗

ner klangen und das Regiment eilte aus den