Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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wirkten wir vom preußiſchen Kommandanten der Stadt einen Befehl an den Wirth aus, uns gutwillig eins ſeiner beſten Zimmer einzu⸗

raͤumen. Faſt mit Thraͤnen gehorchte er und

benahm ſich ſehr albern dabei. Selbſt Flur und Treppe waren bei ihm mit reichen Teppi⸗

Wchen belegt, geſchweige denn die Zimmer ſelbſt.

So wenig mir dieſe laͤcherliche Reinlichkeit ge⸗ fiel, eben ſo wenig die Sprache der Hollaͤnder. Sie iſt das Platt von unſerm Niederdeutſch, und wird breit und bequem ausgeſprochen Am luſtigſten hoͤrt ſie ſich an, wenn ſie ſich in's Tragi⸗ ſche verſteigt. Ich hatte in Breda Gelegenheit, das dortige Theater kennen zu lernen, wo zu⸗ faͤlllig an dem Abend ein Trauerſpiel aufge⸗ fuͤhrt wurde. Ein neben mir ſitzender Freund, der der Sprache maͤchtig war, war mein Dol⸗ metſcher, und ich habe in dieſem Trauerſpiel recht herzlich gelacht, ſowohl uͤber die unbe⸗ haalte Minne des feiſten Liebhabers, als

uͤber den traͤgen, ſchwerfuͤßigen Helden, der

einem koloſſalen Viehhaͤndler glich, und ſich mit einer Seelenruhe erſtach, die einem Cato Ehre gemacht haͤtte.

Der Thee wird hier aus ganz kleinen, Kaf⸗ fee dagegen aus entſetzlich großen Schalen,