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der Hollaͤnder ſehr verdaͤchtig. Auch nimmt es ſich ſelbſt der wohlhabende Buͤrger nicht uͤbel, in Gegenwart ſeiner Gaͤſte, ſich eine hoͤchſt unanſtoͤndige und verdrießliche Erleichterung zu verſchaffen, vorzuͤglich in unſrer Gegenwart, als waͤren wir das gar nicht anders gewohnt. Der gewoͤhnliche Hollaͤnder iſt alſo salva venia ein reinliches Schwein. Ueberhaupt gingen die Hollaͤnder mit uns ſchlecht um, als waͤre Alles gut genug fuͤr uns. Geſchirr und Speiſen wa⸗ ren oft, ſamt dem Tiſchzeuge hoͤchſt unſauber, waͤhrend alles Andre die Spuren der groͤßten Reinlichkeit verrieth. Natuͤrlich gab das oft Veranlaſſung zu Streit und Zank. So ging es mir und einem Freunde in Arnheim, wo wir einen reichen Kaufmann zum Wirth hat⸗ ten. Obgleich er viele und uͤberfluͤſſige Prunk⸗ zimmer beſaß, und wir Beide ganz anſtaͤndig ausſahen und Offiziersrang hatten, ſo brachte er uns doch in ein Hintergebäͤude, in ein elendes Loch, einem Stalle aͤhnlicher als einer Stube. Doch ließen wir's uns gefallen und erwarteten das Mittagsbrod. Es kam, aber in welchem Geſchirr! Wie ſahen die Servietten aus! Das empoͤrte uns. Nach einem tuͤchtigen Zank mit dem groben Wirth, der uns veraͤchtlich anſah,


