Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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aller Stille und Anfangs ging Alles glücklich.

Nachdem man aber ſchon mehrere Hinderniſſe gluͤcklich beſeitigt hatte, ſah man ploͤtzlich den

Waallgraben ſo maͤchtig angeſchwollen, daß die

Faſchinen keinesweges hinreichten, ihn auszu⸗ fuͤllen. Kein Wunder, da es den Tag vorher recht ſtark geregnet hatte. Da bekam eine Or⸗ donnanz des Generals, ein Uhlan, Befehl, ganz leiſe hineinzureiten, um zu erforſchen, ob es nicht moͤglich ſey, hindurch zu waten. Es geſchieht. Doch mitten im Graben ſinkt er im Schlamme unter und im Sinken winkt er, ohne

einen Laut von ſich zu geben, ohne ſeir Thier

herumzureißen und ſich dadurch vielleicht zu ret⸗ ten nur mit der Hand, zuruͤckzugehen, wel⸗ ches, da die Beobachtenden auf der Erde la⸗ gen, ziemlich deutlich bemerkt werden konnte.

Haͤtte er das geringſte Geraͤuſch gemacht bei

ſeiner Bemuͤhung, ſich zu retten, ſo wuͤrden die in der Naͤhe ſtehenden Schildwachen des Feindes es gehoͤrt und Laͤrm gemacht, und da⸗

durch dem ganzen Corps, das ſchon zu weit

vorgegangen war, um ohne Gefahr, im Fall es bemerkt wurde, zuruͤckgehen zu koͤnnen, gro⸗ ßen Schaden zugefuͤgt haben. Aber wahrhaft ſeelengroß verlaͤugnete er ſich ſelbſt und opferte

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