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Mucius Scaͤvola und andrer Helden der Vor⸗ zeit an die Seite geſtellt zu werden, wenn gleich der Name des Edlen unbekannt geblie⸗ ben iſt.
Die Feſtung Weſel ſollte in der Weih⸗ nachtsnacht uͤberrumpelt werden. So hatte es der General von Borſtell beſchloſſen, um dem Koͤnig gleichſam einen heiligen Chriſt zu ſchenken. Alles war dazu eingeleitet. Die Hollaͤnder, aus denen zum Theil die feindliche Beſatzung beſtand, waren groͤßtentheils auf geheimen Wegen fuͤr die Sache Deutſchlands gewonnen, ein genauer Plan von der Feſtung in unſern Haͤnden und Kundſchaft von allem Noͤthigen eingezogen. Ganz in der Stille rückte
das Corps, ungefaͤhr 8000 Mann ſtark, gegen
Abend vor die Feſtung, gewiß mit ſchwerem Herzen, da es der kleinſte Irrthum, der ge⸗ ringſte Fehler beim Sturm in die groͤßte Ge⸗ fahr brachte und ſeinen Untergang zur Folge haben mußte, und auch das guͤcklichſte Gelin— gen nur durch große Opfer erkauft werden konnte. Jeder Soldat war mit Faſchinen ver⸗ ſehen, um die Wallgraͤben an bequemen Stel⸗ len auszufuͤllen, da man ſie ſich nicht tief dachte. So begann gegen Mitternacht der Angriff in
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