Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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haben eine gleiche Anſicht davon. Doch dem iſt nicht alſo. Mag der Cavallerie⸗Offizier es

bequemer haben, der Gemeine wahrlich nicht.

Kaum iſt er an Ort und Stelle angelangt, ſo gehen Stunden hin, eh' er fuͤr ſein treues Roß geſorgt hat, und mit welcher Muͤhe iſt oft dieſe Sorge verbunden, in einer Gegend, wo es an dieſem oder jenem fehlt. Kaum hat er Anſtalt gemacht, fuͤr ſich ſelbſt zu ſor⸗ gen, ſo wird geblaſen, die Reiterei muß, ſo hungrig, durſtig und müde ſie iſt, aufſatteln und vorruͤcken. So geht's ja faſt Tag fuͤr Tag. Freilich braucht er nicht zu marſchiren, doch auch das Reiten greift an, und wie oft haßen Cavalleriſten uns beneidet, die wir wie ſpielend mit der Laſt einhergingen und von keiner Muͤdigkeit wußten. Glauben Sie mir, an nichts gewoͤhnt ſich der Menſch ſo leicht, als an's Marſchiren. Nach einem ſieben⸗ bis achtſtuͤndigen Marſch, habe ich mich oft noch ſo munter und kraͤftig gefuͤhlt, daß ich nach abgeworfner Laſt, Fluͤgel zu haben glaubte, und noch dieſe und jene Merkwuͤrdigkeit einer Dtadt in Augenſchein nehmen konnte, waͤhrend der Reiter noch immer fuͤr ſein Roß ſorgen mußte. Inſonderheit iſt er im Winter zu be⸗