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gende Worte zu der vollen Verſammlung, und junge Maͤdchen in weißen Kleidern ſtanden zahl⸗ reich bereit, die Freiwilligen mit weißen Baͤn⸗ dern zu zieren und ſie dadurch in Kreuzfahrer zu verwandeln. Uabeſchreiblich war das Ge⸗ draͤnge der begeiſterten Jugend, die aus zar⸗ ten Haͤnden die ſuͤße Feſſel anzunehmen, hin⸗ zuſtroͤmte. Leider endigte dieſe ruͤhrende Scene, da das Blut der Meiſten in Wallung war, wild und ſtuͤrmiſch, blos weil ein junger Buͤr⸗
ger, der als Franzoſenfreund verdaͤchtig war,
die Freiwilligen Kreuzbauern genannt ha⸗ ben ſollte. Faſt waͤre er todt geſchlagen wor⸗ den. Die Obrigkeit konnte ihn nicht ſchuͤtzen und er mußte auf einige Zeit in's Exil gehen, ſei⸗ nen Unverſtand zu bereuen. Aehnliche Auf⸗ tritte fielen in der benachbarten Stadt S** zwiſchen den Buͤrgern und Landleuten vor. Dieſe ließen es auf's Loos ankommen und jene ſahen darin Feigheit und Engherzigkeit. Faſt Niemand war an dem Tage dort ſeines Le⸗ bens ſicher, am Markt blieb kein Fenſter ganz, und Mehrere wurden fuͤr todt fortgeſchleppt. So zog ein ganzes Dorf an der Mr**x Grenze, in corpore, gegen ein benachbartes katholi⸗ ſches, wo man ſich bis dahin ganz leidend ver⸗


