Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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Exercirmeiſtern fehlte. So ſchwach ich bin, ſo helfe ich doch, ſo gut ich kann, und finde ſo lernbegierige Schuͤler, daß unſer Werk den⸗ noch froͤhlich von Statten geht. Fuͤr unſer Regi⸗ ment haben ſich mehr denn dreißig eingefunden, meiſtens hieſige Buͤrgersſoͤhne. Auch der Neffe

meiner Wirthin, ein kraͤftiger Juͤngling, geht

mit, wohl mit auf mein Zureden. Daruͤber iſt denn das herzensgute Weib ſehr betruͤbt, und boͤſe auf mich, weil ſie ihn unendlich liebt und mir die Schuld ſeiner feſten Entſchließung zuſchreibt. Und wahrlich! ich denke mit Un⸗ ruhe an die Moͤglichkeit ſeines Todes, der ihr Lebensgluͤck vielleicht auf immer truͤben moͤchte.

Vor einiger Zeit wurde die hieſige Land⸗ wehr ausgewaͤhlt, nicht ausgehoben, denn es fanden ſich mehr Freiwillige ein, als verlangt wurden. Ueberall ein reges Leben, das oft die Schranken uͤberſpringt, wie das gewoͤhnlich der Fall da iſt, wo die Kraft wenig Widerſtand findet. Ich habe davon mehrere Beiſpiele erlebt. So entſtand hier im Orte, am Tage der feier⸗ lichen Einweihung der Landwehr, ein wahrer Aufſtand, weil man Frarzoſenfreunde wit⸗

terte. Es war feierlicher Gottesdienſt. Der Prediger W**X*x ſprach kraͤftige und eindrin⸗