Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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ten nicht nach, und nach vielem Zureden ent⸗ ſchließt er ſich dazu und eilt hinein. Man zeigt ihm den Huͤlfloſen, der nackt und ent⸗ ſtellt da liegt und es iſt ſein eigner Bru⸗ der. Sein Schenkel war von einer Kartaͤt⸗ ſchenkugel voͤllig zerſchmettert. Ohne ſich hel⸗ fen zu koͤnnen, war er auf der Straße liegen geblieben und von Ruſſen rein ausgezogen worden. So im Schmutze nackend liegend hatte ihn der barmherzige Samariter gefunden und in's Haus tragen laſſen. Wer mag den Schmerz des Bruders beſchreiben, der ſeine Geſchicklichkeit und Kenntniſſe dazu anwenden mußte, ſeinem Bruder auf kurze Zeit das Le⸗ ben zu friſten. Er konnte ihn vor Thraͤnen kaum verbinden und mußte ſeine ganze Stand⸗ haftigkeit aufbieten, um nur das Nothwendigſte zu thun. Den andern Tag war er in's Laza⸗ reth gebracht worden. Ruhig und heiter lag er da, geduldig wie ein Lamm, hielt er dem Bruder ſtill und troͤſtete ihn, der ſelbſt faſt in Verzweiflung war.Gruͤß meine Mutter waren ſeine letzten Worteſage ihr, daß ich wie ein Held geſtorben ſey, ohne Schmerz und Reue; erzaͤhle ihr nichts von meiner To⸗ desart und erſetze ihr durch zwiefache Liebe,