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kuͤmmern koͤnnen.“ Unaufgefordert fuͤgte ſie hinzu:„Bis Moskau ging es noch an Wir fanden Lebensmittel genug, und auch die Wit⸗ terung war noch ziemlich guͤnſtig. Ich ſelbſt hatte mich nach einigen Tagen, zumal da ich fahren durfte, wieder ſo weit erholt, daß ich ziemlich wohl und ſtark in Moskau ankam. Die Sorgfalt meines Mannes war dabei ſo groß, ſo innig, daß ich ihm nie vergeſſen werde, was er alles gethan, um mich die Opfer, die ich ihm gebracht, weniger fuͤhlen zu laſſen. Aber das ſtreng gebietende Schick⸗ ſal, das uns die Hoffnung des Friedens, die wir Alle in Moskau genaͤhrt hatten, nahm, raubte mir auch in dem bald darauf erfolgten Tode meines Mannes, die letzte menſchliche Stuͤtze, der ich mich ſo lange erfreut hatte, und nun ſtand ich Arme mit dem hulfloſen
Saͤugling allein da, umgeben von einer Horde
roher und zuͤgelloſer Menſchen, die die Ge⸗ walt der Leidenſchaften und die Noth zur Thier⸗ heit ſinken ließ und zur Verzweiflung trieb. Geſund und wohl trat ich mit dem ebenfalls ſtarken und geſunden Kinde den ſchauervollen Ruͤckzug an, aber nur zu bald mußte auch ich alle Schrecken deſſelben empfinden, und


