Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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„Wo das Kind geboren iſt, weiß ich ſo genau nicht; ich kam zwiſchen Smolensk und Moskau in einem Walde nieder, da an Be⸗ hauſung und die damit verbundene Bequem⸗ lichkeit gar nicht zu denken war. Ringsum war die ganze Gegend zur Wuͤſte geworden, und die noch ſtehenden Huͤtten mit Kranken und Verwundeten angefuͤllt. Mein Mann war zwar noch am Leben und geſund, konnte aber unter ſolchen Umſtaͤnden auch nicht das Geringſte fuͤr mich thun. Auf Niemand, als auf Gott und auf meine geſunde, ſtarke Natur konnte und durfte ich vertrauen. Mit unendlicher Wehmuth druͤckte ich die Neugeborne an meine Bruſt und gelobte ihr alle heilige Pflichten einer Mutter an. Nie hat wohl eine Mutter aͤhnliches empfunden, als was ich damals fuͤhlte, oögleich ich mich ſchon ſo ziemlich an die Greuel des Krieges gewoͤhnt und mein Gefuͤhl ſich abgeſtumpft hatte. Auch wann das Kind geboren iſt, weiß ich nicht mit Be⸗ ſtimmtheit anzugeben; es muß nicht weit von Michaelis geweſen ſeyn, denn wir waren auf dem Wege nach Moskau. Mein Herz war aber zu voll, als daß ich mich um etwas an⸗ dres, als um das, was Noth that, haͤtte be⸗

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