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Diener von Dann
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„Ich weiß nicht,“ fuhr er dann fort,„dem Johann würde ich vielleicht mein Vermögen auch anvertrauen, aber das Kind iſt koſtbarer als Gold.“
„Und nach Johann?“ fragte der Baron.—
Dorn nannte noch vier bis fünf andere Namen,
die der Männer, welche am Abend vorher in dem Wirthshauſe zur Giraffe verſammelt geweſen waren.
„Es iſt gut,“ ſagte Rodach,„dieſe Namen klingen gut in meinem Ohre und wir müſſen Gott danken, daß er ſo viele brave Deutſche fern vom Vaterlande zuſammengeführt hat. Sprechen Sie mit jedem einzeln und vorſichtig; horchen Sie und prüfen Sie, bis zu welchem Grade ſie den Erinne⸗ rungen, welche mit jedem Tage ſchwächer werden, treu anhängen. Thun Sie es aber bald, denn, ich wiederhole es, das Leben des Kindes ſchwebt immer in Gefahr.“
Dorn, der ſeit dem Weggange des jungen Franz ſein heiteres Geſicht wieder erhalten hatte, wurde von neuem beſorgt und unruhig.
„Iſt das Duell nicht glücklich beſeitiget?“ fragte er.
„Der Unglückliche, welcher ſich mit ihm ſchla⸗ gen jollte,„antwortete der Baron,„iſt für lange Zeit kampfunfähig, aber ich habe vieles erfahren, ſeit ich Sie nicht ſah, Freund 2 Dorn. Die ganze Nacht bemühte ich mich um ſeinetwillen und die


