Teil eines Werkes 
1. - 4. Bd. (1846)
Entstehung
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der alten Grafen bebte bei ſeinem Anblicke in meinen Adern.

Die Stimme des Herzens lügt nicht, ant⸗ wortete Dorn;und was Sie empfunden haben, fühlte ich auch. Sie ſind aus dem Blute der Herrn und ich bin nur ein armer Diener. Ich habe nicht das Recht zu ſagen, daß ich das Kind eben ſo liebe wie Sie, aber mein Leben gebe ich hin, wenn es nöthig iſt.

Der Baron reichte ihm die Hand, aber ſeatt ſie zu drücken, führte ſie Dorn an ſeine Lippen.

Er bedarf der Liebe der Diener ſeiner Väter ſehr, entgegnete Rodach;Ihre Ergebenheit wird auf die Probe geſtellt werden, Freund Dorn, denn man hat Schlingen um ihn her geſtellt und er wird mit dem blinden Vertrauen ſeines Alters in jeden Hinterhalt fallen. Haben Sie ümge Freunde, auf die Sie rechnen könnten?

Dorn antwortete nicht ſogleich. Er beſann ſich.

Ich habe Kameraden, ſagte er endlich,

denen ich Alles anvertrauen würde, was ich mir durch meine Arbeit verdient habe, Alles was für das Glück meiner Tochter beſtimmt iſt. Wer ſind ſie? Deutſche gleich mir und ehemalige d iener von Bluthaupt, Hermann, Fritz, Johann.. Dann hielt er inne und ſchien nachzudenken.

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