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Arbeit iſt nicht fruchtlos geblieben. Das Duell war kein gewöhnlicher Kampf, ſondern ein kalt vorbe⸗ dachter Mord.“
„Ein Mord?“ rief der Kleiderhändler aus.
„Auch hierüber,“ antwortete der Baron,„habe ich noch keine beſtimmten Beweiſe, aber ich bin auch erſt ſeit geſtern hier und kann nicht Alles in einer Nacht thun. Noch dieſen Vormittag werden ſich, wie ich hoffe, meine Vermuthungen in Gewißheit umwandeln.“
Der Baron ſchwieg. Dorn wagte keine beſtimm⸗ ten Fragen an ihn zu richten, aber ſein Blick fragte deutlicher als es ſeine Worte hätten thun können.
„Auch dies iſt ein Grund,“ fuhr der Baron fort, der auf ſeine eigenen Gedanken antwortete; „man greift ihn an weil man ihn fürchtet und warum ſollte man den armen verlaſſenen jungen Mann fürchten, wenn er nicht durch ein errathenes Geheimniß Wichtigkeit erhielte? Jene Leute ſind reich und mächtig; er hat nichts und vermag nichts. Wie wäre alſo dieſer Haß zu erklären?“
Rodach ſtieß mit dem Elnbogen das Käſtchen zurück und ſtützte ſeinen Kopf auf die Hand.
„Zwanzig Jahre ſind ſeitdem verfloſſen!“ ſprach er leiſer weiter...„Sie werden mich nicht mehr erkennen; als ſie mich ſahen, waren ihre Augen durch die Angſt getrübt und übrigens— das muß
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