Teil eines Werkes 
3. Bd. (1870)
Entstehung
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bald darauf vollzogenen Feier ſchiffte ſich das junge Paar, glücklich wie Schulkinder am erſten Ferientage, mit dem ſeelenvergnügten Petroleum⸗Cröſus nach der neuen Welt ein.

Wie es ihnen im Laufe der Jahre weiter erging, berichteten von Zeit zu Zeit Briefe Jadwiga's. Bei der allen echten Maſſalska's eigenen Schreibeſcheu mußte man freilich den munteren Inhalt dieſer Epiſteln ſelbſt zu ergänzen verſtehen. Mochte ſich jedoch in den langen Schreibepauſen auch der Himmel dieſer Ehe einmal um⸗ wölkt haben, das Genick gebrochen hatten weder Amor noch Pſyche, und auch ein flinkes Töchterchen, von wel⸗ chem die Briefe bald Wunderdinge zu erzählen wußten, artete nach Jadwiga's Ausdruck den luftigen Eltern aufs poſſirlichſte nach.

Was Marynia betrifft, ſo hatte ſie ſchon bald nach des Vaters Abreiſe ihr Lehramt in der Seemannsſchule quittirt. Gerade um dieſe Zeit war nämlich Wolfgang Mosbach auf einem goldberänderten Briefe mit einem förmlichen Heirathsantrage herausgerückt, und da Ma⸗ rynia ihren Poſten in der Seemannsſchule für weit leichter beſetzbar hielt als den ihr in Mikolajew zuge⸗ dachten, ſo hatte ſie den Antrag angenommen. Einem brieflich geäußerten Wunſche ihres Vaters zu Gefallen, war ſie dann ſpäter befliſſen geweſen, ihren ſchlicht bür⸗

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