Teil eines Werkes 
3. Bd. (1870)
Entstehung
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Man hatte nun in den Papieren der Verſtorbenen Anhaltpunkte für die zweckmäßigſte Löſung dieſer Auf⸗ gabe geſucht, und bei dieſer Gelegenheit waren eigen⸗ händige Verfügungen der Staroſtin zum Vorſcheine ge⸗ kommen, denen ihr letztwilliges Decret zwar jeden geſetz⸗ lichen Werth nahm, die aber doch als urſprüngliche und reifer überlegte Teſtirungs⸗Abſichten der Erb⸗Laſſerin wünſchenswerthe Fingerzeige boten. Danach war ſie noch kurz vor ihrem Tode willens geweſen, einerſeits Joſepha wieder in den Beſitz der neu zurückgekauften Sniatyner Güter zu ſetzen, andererſeits ihre ſämmtlichen aus der Bukowina fließenden Einkünfte durch Boles⸗ law's Vermittlung auch nach ihrem Ableben den Hülfs⸗ bedürftigen unter der polniſchen Emigration zukommen zu laſſen. G

Dieſe Aufzeichnungen beſeitigten alle Schwierigkeiten. Jadwiga war herzlich froh, dem verwickelten Rechnungs⸗ weſen und allen ihr aufgebürdeten Verantwortlichkeiten ſo leichten Kaufes überhoben zu werden. Sie athmete, wie von einer Laſt befreit, auf. Da aber, ſeit der Graf ſich gegen Boleslaw jedes Einſpruches gegen eine Miß⸗ heirath ſeiner Kinder begeben hatte, Jadwiga's und Alfred Blackman's Wünſchen nichts mehr im Wege ſtand, ſo erboten ſich Joſepha und Theophila auf Boleslaw's

Vorſchlag nunmehr zur Trauzeugenſchaft, und nach der 11*