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Dießmal war die Veranlaſſung ihres Hereinkom⸗ kommens eine noch andere geweſen. Adam hatte die wenige Zucht und Haltung, welche Boleslaw beanſpruchte, in La Marche wieder völlig verlernt. Die maßvollſten Zurechtweiſungen machten den ſonſt ſo gutherzigen Bur⸗ ſchen nur noch aufſäſſiger. Zuletzt warf er ſeinen Stuhl mit trotziger Miene um; und da Boleslaw ihn denſelben wieder aufheben hieß, ſtieß der kleine Rebell auch ſeine Bücher ſammt Tintenfaß und Schiefertafel vom Tiſche hinab.
Boleslaw wies ihn in die Ecke, aber auch dieſe Ver⸗ fügung fand den La Marche⸗Jockey widerſetzlich, und end⸗ lich ſah ſich der Lehrer genöthigt, ſeinen Zögling in eine
anſtoßende dunkle Kammer zu ſperren. Es gelang nicht
ohne Mühe. Der heftige Widerſtand Adam's rief Theophila aber herbei und, die Veranlaſſung, um ihrer gereizten Stimmung Luft zu machen, ſcheinbar begierig ergreifend, nahm ſie ſofort für den Bruder Partei.
Es war das erſtemal ſeit jener barſchen Ausfrage wegen Jadwiga's Anbinden mit dem Kunſtreiter, daß Theophila dem Mentor ein Wort gönnte. Ob die Wundheit ihres ganzen Empfindens ſchuld daran ſein mochte— wie oft ſchlägt nicht die Hand, welche ſtreicheln möchte!— was ſie ſagte klang überhebend, anmaßand, verletzend. Boleslaw's Herz zog ſich krampfhaft zuſammen. Da der kleine Jana die Augen ſchon groß genug aufſperrte, ſuchte
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