Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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löchern zwei braune Augen blicken ſieht, ſeine eigenen, und auf ihrer Fläche einen Namen lieſt, ſeinen Namen, und darunter in roher Placaten⸗Malerei auf galoppi⸗ rendem Pferde eine hochgeſchürzte Kunſtreiterin gewahrt, ſeine Tochter, dieberühmte polniſche Comteſſe Jad⸗ wiga

Am nächſten Morgen lag es wie Gewitterſchwüle

über dem gräflichen Quartier. Der Graf, von den Eindrücken der Nacht und den Beängſtigungen ſeines Traumes aufs peinlichſte verfolgt, nahm das Frühſtück nicht wie ſonſt im Kreiſe der Seinen. Die Rieſenſtadt und die abenteuerlichen Verhältniſſe, in welche ſie auf Schritt und Tritt verwickelte, beläſtigten ihn heute ſchon in dem wirren Straßengeräuſch, das durch die geöffneten Fenſter zu ihm heraufdrang. Wenn er nur fortkönnte, wenn er nur noch heute fortkönnte o, das ſtill eingefriedete Mikolajew! Wie er ſich nach Ruhe ſehnte und nach dem alten wohlgeordneten Da⸗ ſein, in welchem er ſo manches glückliche Jahr ver⸗ lebt hatte!

Der Rusniake meldete und wenige Augenblicke darauf trat Phiniki ein. Wie immer war der ſchwarz befrackte, tadellos raſirte Mann die Kürze und Klarheit ſelbſt. Der junge Cerkgotto, ſagte er nach Erledigung der unerläßlichſten einleitenden Höflichkeiten, habe geſtern