Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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einer der langlockigen Huzzulen⸗Zwillinge, überglück⸗ lich, daß ſich Simonene geſtern von ihm ein buntes Seidentüchlein ſchenken ließ, aber in Sorge, wie es mit ſeinem Bruder werden ſolle, da auch dieſer ſich in die blonde Littauerin verguckt habe. Zipora noch immer voll von den Troſtworten, mit denen Boleslaw ſie und Aaron vor einigen Tagen bei dem Tode ihres Töch⸗ terchens aufgerichtet hatte; dennoch ſehr kurzathmig und beklommen, ſie weiß ſelber nicht warum. Theophila wie in einem Nebel verirrt, todmüde, dem Zuſammen⸗ brechen nahe, von dem Gedanken verfolgt, es ſei Jemand nahebei, der ſie auf den rechten Weg zurück⸗ führen könne, und doch von keiner Hülfe etwas wiſſen wollend. Und Graf Bielski? Nachdem Joſepha noch in derſelben Nacht wegen ihrer aufgeregt vorwurfs⸗ vollen Worte Abbitte gethan hat, iſt auch er neben ſeinen goldenen Schätzen eingeſchlummert, und nun baut der Traumgott ſpielend aus lauter glühendheißen, friſchgeprägten Goldſtücken auf der Bruſt des Schla⸗ fenden eine Pyramide, immer höher, immer laſtender, immer erdrückender, bis der Graf zu erſticken meint und ſich zur Wehre ſetzt und ſie fortzuſchieben ſucht und nun ſtatt an glühendes Gold an naßkalte gelbe Wachsleinwand greift, ganggſo gelb Sad ie wandelnde Pyramide von geſtern Abend, und aus ihren Augen⸗