Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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gegen ſeinen Vater Plane und Hoffnungen geäußert, welche ſo hochfliegender Art ſeien, daß der Vater wegen ſeines Sohnes in einiger Sorge ſei. Periodiſche Verdunkelungen verwandter Richtung habe man leider ſchon unzähligemale an dem Begriffsvermögen Porri Cerigottos beobachtet. Seine leicht erregte Phantaſie täuſche ihn bald über den großen Abſtand, der ihn von hochgeſtellten Damen trenne, bald über die nicht weniger breite Kluft, welche zwiſchen dem Sohne des alten Cerigotto und Perſonen aus der tiefſten Geſell⸗ ſchaftsſphäre beſtehe. Auf manchfache, höchſt verdrieß⸗ liche Erfahrungen, ſowohl nach dieſer wie nach jener Seite, geſtützt, glaube der Vater daher die erſten An⸗ fänge einer abermaligen Liebesanknüpfung nicht gleich⸗ giltig betrachten zu dürfen. Auch Porri Cerigotto werde ohne Zweifel einmal zu Verſtand kommen und dann mit Beſonnenheit ſeine Wahl treffen. Bis dahin ſei es eſſen rathſam, ſeine Zurechnungsfähigkeit in Anwandlungen ſolcher Ekſtaſe nicht allzu buchſtäblich zu nehmen, und ſomit hoffe Mr. Cerigotto senior

durch dieſe Andeutungen ſowohl den Sohn vor einer

ſchmerzlichen Enttäuſchung zu behüten, wie auch der Unerfahrenheit eines hingebenden jungen Herzens einen Dienſt zu erweiſen.

Der Graf biß ſich auf die Lippen; aber die Ueber⸗