3 ſie ſich endlich über deren geſtreiftes Zebra⸗Ausſehen todtlachen wollte.
Joſepha und Marynia kamen ſich, Jede in ihrer Weiſe, wie faſt aus einer veralteten Zeit vor. Theo⸗ phila war wegen heftigen Kopfſchmerzes auf ihrem Zimmer verblieben.
Sehr lange nach Mitternacht ſaß Joſepha mit allerlei trüben Ahnungen allein. Als ſie nach end⸗ lichem Schlafengehen durch des Grafen Heimkommen aus beängſtigenden Träumen geweckt wurde, ſchlug die Pendeluhr über ihrem Kamine die vierte Morgenſtunde. Es war das erſtemal, ſeit man London bewohnte, daß der Graf ſich ſo ſpät außerhalb des Hauſes aufgehalten hatte.
Die nächſten Tage verdunkelten die Beziehungen nur noch mehr. Joſepha hatte den Verſuch gemacht, ſich gegen den Grafen über das den Töchtern in ſeiner Abweſenheit Mitgetheilte auszuſprechen. Aber die neuen Bekanntſchaften von La Marche waren das Einzige, über das ſich mit ihm reden ließ. Theophila hüllte ſich in vollſtändiges Schweigen. Sie war in der Angſt um ihren Vater in jenem Zwiegeſpräche mit Cerigotto einen großen Schritt weiter gegangen, als nöthig zu ſein ſchien. Sie hatte Cerigotto's Antrag unter dem Vorbehalte angenommen, daß ſeine Beſuche bis auf
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