Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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troffen worden, obwohl jener ein Jockey, welcher tau⸗ ſend Pfund Sterling Jahresgehalt bezieht.

Der Graf blieb nur kurze Zeit zu Hauſe. Er hatte im Club zu thun und wegen der Wetten für die näch⸗ ſten Derbyrennen in den betreffenden Wettbureaux die nöthigen Vormerkungen zu veranlaſſen. Dann waren noch die Ställe des Sir Cloudesley zu beſichtigen, denn Sir Cloudesley hatte ſich erboten, den Mohamed dort einſtellen zu laſſen, und der Graf redete faſt nur noch von Sir Cloudesley. Genug, es gab alle Hände voll zu thun, und ehe Joſepha den kleinen Adam noch be⸗ loben und ihm Vorſicht empfehlen konnte, waren Vater und Sohn ſchon wieder verſchwunden.

Jadwiga zeigte nicht minder gute Laune. Ihr erſtes Geſchäft war freilich geweſen, den kleinen Jana heim⸗ lich über Alfred Blackman auszufragen. Dann aber hörte ſie bis zum Schlafengehen nicht mit Erzählen auf, beſchrieb mit der ihr eigenen Poſſiirlichkeit eine Menge Perſönlichkeiten, die ſich mit ihr zu ſchaffen gemacht hatten, prahlte mit den verwegenen Sprüngen, die ſie, nachdem die Rennen vorüber, ihrem Pferde zugemuthet hatte, beſchwor die Mama, beim nächſten Rennen mit zuzuſehen, wie ſie's treibe, und peitſchte mit ihrer Reitgerte die damaſtüberzogenen Seſſel und Cauſeuſen des Salon ſo oft und ſo nachdrücklich, daß