konnte ſie doch unmöglich bei ihm eingetreten ſein.„Es ſei denn“——— Hooper war in der That trotz ſeiner Klein⸗ heit einer der größten Phantaſten.„Sie iſt, weiß Gott, das ſchönſte Frauenzimmer, das ich je geſehen habe“, murmelte er endlich in ſeine Halsbinde hinein;„wenig⸗ ſtens fünf Fuß ſieben Zoll!“ Er glitt leiſe von ſeiner
Tonne herab.„Frau Hooper“, redete er vor ſich hin,
indem er ſein Auſtermeſſer hervorholte,„meine liebe, gute Frau Hooper haßt unklare Verhältniſſe, Gott ſegne ſie und ihr Jüngſtgeborenes! Ich muß der Sache auf den Grund kommen!“ Er öffnete ein Dutzend Auüſtern, beſtrich ein paar Scheiben feinen Weißbrodes mit echtem Aſtrachancaviar, legte eine durchſchnittene Citrone dazu und trug die duftigen Leckerbiſſen ſammt einem Glaſe Hock, das heißt: Rheinwein, leiſe, leiſe ins Nebenzimmer.
Auch dieſer zierliche Verſtändigungsverſuch, bei dem ſich nöthigenfalls ohne Wörterbuch fertig werden ließ, ſollte indeſſen nicht gelingen. Denn als Hooper mit einem einladenden Räuſpern das Speiſebret auf den Fenſtertiſch ſchob, neben welchem die unabläſſig auf die Straße Hinausſpähende ſtand, wendete ſich ihm ein ſo in Thränen gebadetes Geſicht zu, daß dem kleinen Fiſch⸗ händler ſelber das Waſſer in die Augen trat. Er war nur im Stande, ein theilnehmendes O! herauszubringen,


