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Inzwiſchen hatte die junge Dame die gegenüber⸗ liegende Sackgaſſe fortwährend ſcharf im Auge gehabt. Bald ſitzend, bald mit einem Knie auf dem Stuhle, in unruhigſter Spannung den Oberkörper hin⸗ und her⸗ bewegend, beobachtete ſie, wie der kleine Fiſchhändler endlich ſelbſt nicht länger bezweifeln konnte, durchaus nicht den Himmel, ſondern die Ein⸗ und Ausgehenden der Sackgaſſe.
Wer waren dieſe? Was konnte eine ſo ſchöne, fremdartig redende Dame mit ihnen zu thun haben? Das roſige kleine Männchen beugte ſich gedankenvoll über ſeinen Regenſchirm und begann die Frage mit
neugieriger Theilnahme zu überdenken, nicht ohne ſich
mit fleißigem Seitwärtsſchielen an der ſtattlichen Hal⸗ tung ſeiner räthſelhaften Nachbarin zu erquicken. Hugh Hooper war vor fünfzig und etlichen Jahren in dem⸗ ſelben Erdgeſchoſſe, das er noch immer bewohnte, zur Welt gekommen. Er hatte daher ſein vis-Aà-vis, die
Sackgaſſe, ſeit manchem lieben Tage vor Augen gehabt
und wußte genau, was unter dem Goliathhaupte aus⸗ und einpaſſirte. Nein, er mußte ſich irren. Was in aller Welt hatte eine Schönheit wie die Lady, eine ſo wunderbar grandioſe Schönheit, mit jener bunten Sippe
Mr. Nelſon Lamb's zu ſchaffen? Hooper erröthete bis
über die Ohren.„Am Ende———“ nein, um ſeinetwillen
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