zu laſſen. Demnächſt erſetzte er ſeine nicht mehr ganz ſaubere Schürze— aus irgend einem unſichtbaren
Geheimfache des Ladentiſches— durch eine friſch ge⸗
waſchene. Während dieſer Verrichtungen glaubte er übrigens zu errathen, daß die Fremde wohl einen
Regenguß befürchtet haben möge, und nur um dieſen
vorübergehen zu laſſen, eingetreten ſei. Hugh wagte deßhalb einige unmaßgebende Bemerkungen über Reißen im Kopfe und über Fallen des Barometers, von wel⸗ chem letztern er allerdings ſo ziemlich jeden ſeiner Kunden zu unterhalten pflegte, da ſein Hauptvergnügen in dem Beobachten eines auf der gegenüberliegenden Straßenſeite aushängenden Barometers beſtand—„mei⸗
nes“ Wetterglaſes, wie er ſich auch dießmal mit harm⸗
loſer Ungenauigkeit ausdrückte. Die Fremde ſchenkte
indeſſen auch ſolchen Aufmerkſamkeiten Hooper's kei⸗
nerlei Beachtung, und ſo machte ſich denn der Letztere im Schutze ſeines Ladentiſches an die verſtohlene Revi⸗ ſion eines erbſengrünen Baumwollenſchirmes, um ihn für einen möglichen Fall in Bereitſchaft zu ſetzen. Da Hooper ſeit dreißig und einigen Jahren nicht weiter über die Straße gekommen war, als allſonntäglich nach St. Mary le Bow, ſo war der Schirm freilich ſehr alt⸗ modiſch, und Hooper ſchüttelte wieder und wieder be⸗ denklich den Kopf.


