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die unter dem Blechſchilde Aus⸗ und Eingehenden zu beobachten.
Natürlich wurde ſie auch dießmal nicht gleich ver⸗ ſtanden, und Hugh Hooper, der kleine Fiſchverkäufer, hätte, verlegen wie er war, vielleicht bis zum andern Morgen ihre wiederholten Fragen immer nur von neuem mit dem gutmüthigen Herſagen derjenigen Fiſch⸗ ſorten, die er leider nicht führe, zu beantworten gewußt.
Aber ehe er zum dritten Male ſeine Entſchuldigung
anheben konnte, war ihre Geduld ſchon wieder zu Ende, und ohne ſeine Erlaubniß abzuwarten, öffnete ſie die Thür eines anſtoßenden leeren Zimmerchens, nickte ihm die kaum mißzuverſtehende Weiſung zu, er ſolle ſich nicht weiter ſtören laſſen, und richtete ſich ſofort an dem auf die Straße hinaus blickenden einzigen Fenſter des kleinen Raumes wie eine Opernabonnentin in ihrer Loge mit aller Entſchiedenheit ein.
Huüugh Hooper war eine viel zu ſchüchterne Natur, um ſich dieſer raſch ins Werk geſetzten Beſitzergreifung gegenüber irgend welche Einrede zu geſtatten, zumal er für die Reize des ſchwächern Geſchlechts im hohen Grade empfänglich war. Er hielt es vielmehr für ſchicklich, in aller Heimlichkeit einen im Wege liegenden Stiefelknecht und ein paar niedergetretene Hausſchuhe
ſchleunigſt hinter dem Ofen des Stübchens verſchwinden 1*
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